… war mir schon immer klar. Ich bin daher schon seit jeher äusserst vorsichtig bei der Bekanntgabe von persönlichen Daten im Internet von mir. OK, es gab mal eine Zeit, da war ich noch Mitglied bei OpenBC, nun Xing. Als ich das Gefahrenpotential solcher social Communities erkannte, habe ich mein Profil sofort gelöscht. Nun ist es aber nicht mal mehr notwendig, selber brisante Details im Web zu veröffentlichen. Inzwischen erledigen das andere für einem, wie das Beispiel der deutschen Postbank überaus deutlich zeigt.
Jetzt gilt es vordringlich vorauszudenken: Die Postbank und ihre Machenschaften sind nun publik. Wer garantiert mir aber, dass sie die Einzigen sind, welche hochsensible Daten, vermutlich gegen Entgeld, einer zahlungswilligen Interessensgruppe nicht verkaufen (im vorliegenden Fall an Finanzberater)?
Ich könnte mir locker vorstellen, dass z.B. die Migros Daten einer Interessensgruppe locker an komplementäre Anbieter verkaufen könnte (wohlgemerkt: Dies ist nur ein Beispiel, das in der Realität nicht zutreffen muss), welche über die Cumulus-Karte erhoben wurden. Zum Beispiel an Bluewin, Teleclub, dass Sie kürzlich einen HD-Fernseher gekauft haben und somit ein potenzieller Kunde für eine HD-Set-Top-Box sind.
Wer zu diesem Thema seiner Phantasie Grenzen setzt, ist selber schuld und wird herzlich willkommen geheissen im Reich der gläsernen Konsumenten, dem Traum aller Marketing-”Experten” und Verkäufer.
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